Die Schwabinger Tor App zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie die Bewohner im Stadtquartier miteinander verbindet. Durch den Austausch in Echtzeit soll das Miteinander von Menschen unterschiedlichster sozialer Hintergründe und Lebensstile auf dem Areal gefördert werden. Mit Einzug in das Schwabinger Tor werden die Bewohner und Nutzer eingeladen, aktive Teilnehmer einer einzigartigen „Sharing-Community“ zu werden: Jeder Mieter entscheidet selbst, welche Dinge er gerne teilen oder anbieten möchte: von der Bohrmaschine über Hilfe beim Einkaufen oder beim Blumengießen in der Urlaubszeit. Sowohl dauerhafte Angebote wie der wöchentliche Lauftreff als auch kurzfristige Aktionen wie das Angebot, Lebensmittel vor dem Urlaub abzugeben, können den Nachbarn – wie früher am Schwarzen Brett – mitgeteilt werden.

„Die App unterstützt das offene Lebensgefühl im Quartier, indem digitale Kommunikation unter den Mietern ermöglicht und damit echte Nachbarschaft gefördert wird. Das Schwabinger Tor verkörpert – wie kaum ein anderes Projekt der Immobilienbranche in Deutschland – das verstärkte Zusammenspiel von Digitalisierung und Vernetzung im Wohn- und Arbeitsumfeld“, erläutern die Gründer und Geschäftsführer von Casavi.

Moderne Nachbarschafts-Community statt Schwarzem Brett

Die Bewohner tauschen sich dabei untereinander mit Direktnachrichten aus oder stellen auf der Plattform Fragen und Angebote ein, die von allen Mietern gesehen, beantwortet oder geteilt werden können. Neben dem nachbarschaftlichen Austausch spielt für die Jost Hurler Unternehmensgruppe aber auch die Verfügbarkeit von digitalen Mieterservices seitens des Vermieters eine wichtige Rolle. Von der Fülle an funktionalen Vorteilen profitieren die Mieter gleich mit Einzug ins Schwabinger Tor: Serviceanfragen können direkt an die Hausverwaltung gesendet werden; Transparenz über den jeweiligen Bearbeitungsstand ist stets gewährleistet. Und Neuigkeiten über geplante Aktivitäten des Schwabinger Tors oder Dokumente – etwa Veranstaltungshinweise, Nebenkostenabrechnungen oder Bedienungsanleitungen stehen jederzeit online zur Verfügung, so dass manuelle Kontaktaufnahmen enhallen und Portokosten reduziert werden.

Ganzheitliches Bewegungstraining, individuell abgestimmt und mit einem breiten Spektrum an Möglichkeiten. Von Physiotherapie und Coaching über Personal- und Kleingruppentraining bis hin zur Ernährungsberatung, bietet sich ein Portfolio, das seinesgleichen sucht.

Zusammen mit dem Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter und der Stadtbaurätin Frau Prof. Dr. Elisabeth Merk beging die Jost Hurler Unternehmensgruppe bereits das zweite Richtfest am Schwabinger Tor. Zusätzlich zu den zwei bereits im Dezember eröffneten Stadtbausteinen des ersten Bauabschnittes umfasst der zweite Bauabschnitt sieben Gebäude, darunter zwei 50 Meter hohe Bauten, die nach ihrer Fertigstellung mit einem beeindruckenden Alpenblick aufwarten. Die Architekturbüros Max Dudler, 03 Architekten, Hild und K sowie Hilmer, Sattler und Albrecht sind an der Planung der oberirdischen Flächen beteiligt; hinzu kommt das unterirdische Basisbauwerk, das auf zwei Geschossen die gesamte, ansonsten autofreie Fläche des Areals umfasst und später Platz für über 900 Auto- und 700 Fahrradstellplätze bietet.

Bis auf die zwei Hotelkörper im Zentrum des Areals folgen alle Gebäude dem Prinzip einer horizontalen Nutzungsdurchmischung: Sie vereinen über verschiedene Stockwerke Handels- und Gastronomieflächen, Büros sowie individuelle Mietwohnungen für unterschiedlichste Ansprüche und Lebensstile. Auch gefördertes Wohnen nach dem München Modell und nach EoF wird es ab 2017 geben – harmonisch integriert in zwei Stadtbausteine im Süden des Quartiers. In Verbindung mit den ansprechend gestalteten Freiflächen und der neuen Tramstation entwickelt sich am Schwabinger Tor ein urbanes Lebensgefühl, das sich auch in der breit gefächerten Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten und dem Gastronomieangebot, das vom schnellen Imbiss bis zur gehobenen internationalen Küche reicht, widerspiegelt.

ZUKUNFTSTRÄCHTIGE QUARTIERSENTWICKLUNG

Mit dem Schwabinger Tor beantwortet die Jost Hurler Unternehmensgruppe schon heute die Frage, wie das städtische Wohnen und Leben der Zukunft aussehen wird. Das Projekt, das auf einer der größten innerstädtischen Baustellen Deutschlands entlang der Leopoldstraße verwirklicht wird, steht unter dem Gesamtkonzept „Talente. Teilen. Toleranz.“. Ziel ist es, das Miteinander von Menschen unterschiedlichster Hintergründe und Stilrichtungen auf dem gesamten Areal im Herzen Münchens zu fördern. Diesem Gedanken folgend integriert die Jost Hurler Unternehmensgruppe ihre Leitidee des Sharing in alle Bereiche. Zu dem innovativen Gesamtkonzept gehören Car Sharing und Coworking, die Unterstützung von Start-ups sowie die Förderung junger Künstler. In Zusammenarbeit mit dem jungen Start-up Casavi entwickelt man zudem eine App, mit der sich die Bewohner informieren und untereinander austauschen können, um so vom Gedanken des Sharing in allen Lebensbereichen zu profitieren.

Die Jost Hurler Unternehmensgruppe sieht das Schwabinger Tor als ein Angebot an ganz München mit dem Ziel, Schwabing über die gefühlte Grenze der Münchner Freiheit hinaus auszudehnen. „Wir sind der Überzeugung, dass mit dem Schwabinger Tor bereits heute ein Ort entsteht, der zukünftigen Lebens-, Arbeits- und Wohnanforderungen gerecht wird. Diesen Ort zu einer belebten und beliebten Destination im Herzen Münchens zu machen, ist unser vorrangiges Ziel,“ so Dr. Wolfgang Müller, Geschäftsführer der Jost Hurler Unternehmensgruppe.

Mit rund 200 geladenen Gästen zelebrierte der R1 Sportsclub seine neuen Studios. Auf 600 qm bietet der neue, innovative und superstylishe Sportsclub alles was das Sportlerherz begehrt: Vor allem professionelles Personal Training, Yoga und Kickboxing, denn schließlich ist einer der beiden Geschäftsführer und Gründer, Marko Rajkovic, mehrfacher Kickbox Welt- und Europameister.

An diesem Abend konnten sich die Gäste die Räumlichkeiten genauer ansehen und auch schon ein bisschen Probe-Sporteln, danach wurde dann bei DJ Musik und supergesunden Low Carb-Köstlichkeiten gefeiert. Im neuen Sport- und Fitness- Mekka ebenfalls gesichtet: Lorenz Scheck (Sport Scheck), Magdalena Brzeska, Funda Vanroy, Doreen Deetel sowie Moderator Daniel Aminati

Das Fitnessstudio ist eine ideale Ergänzung des Schwabinger Tors, wo unter dem Motto „Talente. Teilen. Toleranz.“ ein urbanes Viertel entsteht – welches Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit symbiotisch miteinander verbindet. „Wir freuen uns, mit dem R1 Sportsclub einen Mieter gefunden zu haben, der sein Geschäftsmodell in gleichem Maße zukunftsorientiert ausrichtet, wie wir das mit unserem Projekt Schwabing Tor tun. Wir sind der Überzeugung, dass es hier eine starke Überschneidung bei den angesprochenen Zielgruppen gibt und somit beide Seiten jeweils von den Konzepten des anderen profitieren,“ so Geschäftsführer Dr. Wolfgang Müller.

Die beiden Geschäftsführer und Gründer des R1 Sportsclub Marko Rajkovic (mehrfacher Kickbox Welt- und Europameister) und Thomas Korompai (Sportwissenschaftler und Experte für funktionelle Fitness) behaupten sich seit 2010 in dem Bereich Personal Training als Marktführer erfolgreich auf hohem Niveau. Neben dem Club im Schwabinger Tor betreiben Sie eine weitere Filiale in Starnberg, ein Outdoor-Gym in Thalkirchen direkt am Deutschlandsitz von Under Armour (Sportswear) im Münchner Süden.

Auf über 600 qm werden in erstklassigen Räumen 1:1 Personal Trainings angeboten.
In dieser Wohn-Loft Atmosphäre des Schwabinger Tors verwirklichen die Kunden ihre Ziele, wenn es um ganzheitliche Gesundheit, Fitness und Balance geht. Ein moderner und klarer Sportsclub – mehr ein Zuhause als ein typisches Fitnessstudio.

Jeder R1 Personal Coach wurde in der hauseigenen Trainer Akademie ausgebildet. Jeder einzelne der sechs Räume für das Private Personal Training hat einen besonderen Schwerpunkt und Charakter. Weitere drei Räume sind ausschließlich für Physiotherapie und hochwertige Laborscreenings reserviert.

Ein weiterer Meilenstein ist der sogenannte Small Group Personal Training Bereich mit dem Namen Come Unity. Spezielle funktionelle Trainings mit maximal sechs Teilnehmern. Das Portfolio wird abgerundet durch das ganzheitliche „Urban Yoga“ Konzept.

Weiter Infos finden Sie hier: www.r1-sportsclub.de

Beim Autofahrer scheint die Sache schnell klar: „Alle fahren wie die Bekloppten, nur ich nicht.“ Und wieso sind da überhaupt so viele andere Autos unterwegs? In den Werbespots der Automobilbranche ziehen die neusten Boliden doch auch einsam ihre Runden in völlig leeren Metropolen! Ich hingegen stehe im Berufsverkehr, komme erst nicht vorwärts und finde dann keinen Parkplatz, da ist es doch kein Wunder, wenn man mal ein wenig die Fassung verliert! Da kann man doch mal die anderen Verkehrsteilnehmer auf ihr Fehler hinweisen!

Die Aggression der Radler hat ihre Ursache in den Einschränkungen, die ihnen Verkehrsplaner und Mitmenschen vor die Reifen werfen: Bettelampeln, die erst eine gefühlte Ewigkeit nach dem Drücken grün werden, absurdeste Wegeführungen, Rechtsabbieger, die einen mangels Schulterblick gerne mal übersehen und dann noch diese permanent auf dem Radweg herumlungernden Fußgänger! Natürlich wird da über rot gefahren, um die Zeit wieder reinzuholen, die man durch die anderen verloren hat!

Der Fußgänger ist gleichsam das Opfer beider bislang behandelter Spezies. Nach all der Mißachtung und Geringschätzung kann sich da schon mal ein gewisses Aggressionspotential aufbauen!

Aber ist das alles wirklich nötig? Muss das alles sein?

Würde uns allen nicht ein wenig mehr Gelassenheit und Toleranz im Straßenverkehr gut tun? Fehler machen wir sowieso alle, Irren ist bekanntlich menschlich. Also sollten wir vielleicht eher mit ihnen rechnen und sie verzeihen, anstatt uns über sie aufzuregen. Denn was hat man denn davon?
Man ist nicht schneller, wenn man sich aufregt, man ist nicht entspannter, es geht einem nicht besser danach. Und könnte die Antwort auf die Frage „Ja, darf der das denn überhaupt?!?“, nicht so manches mal tatsächlich einfach „Ja.“ lauten?

Eine gute Idee könnte auch mal ein Perspektivwechsel sein: Als Radler mal ins Carsharingauto steigen oder also Autofahrer die Karre mal stehen lasssen und sich in den Sattel schwingen. Das Schwabinger Tor beispielsweise kann man dank der vielen Fahrradstellplätze auch wunderbar radelnd erreichen. Und da das Areal komplett autofrei angelegt ist, fühlt sich hier auch der Fussänger wohl.

Sollten wir nicht alle mal einen Gang zurückschalten, von vornherein mehr Zeit für unsere Wege einplanen und die anderen Verkehrsteilnehmer einfach nur das sein lassen, was sie sind: Menschen, die auch nur von A nach B wollen. Schließlich hat schon Jesus gesagt, liebt eure Feinde wie euch selbst. Es wäre doch schön, wenn auf den Straßen nicht Krieg, sondern Frieden herrschen würde.

Autos

Die ersten Carsharing-Angebote entstanden in Deutschland bereits Ende der achtziger Jahre des letzten Jahrtausends. Die Pioniere wie StattAuto, heute Greenwheels, oder Cambio waren stationsbasiert und oftmals von Vereinen aus ökologischen Beweggründen initiiert worden.
Mit den von Autoherstellern unterstützten, neueren Free Floating Angeboten wie DriveNow oder car2go fand die Idee auch breiten Einzug in die Köpfe derer, die nicht unbedingt die ökologischen Vorteile sehen, sondern vor allem die ökonomischen Vorzüge und die Flexibilität schätzen.
Mit Plattformen wie Autonetzer (mittlerweile drivy) und tamyca wurde auch das private Autoteilen ausserhalb des eigenen Bekanntenkreises möglich. Seit kurzem ist mit PaulCamper das gleiche Konzept auch in die Welt der Campingbusse eingezogen.

Wohnungen

WGs sind ja nun wirklich nichts neues mehr, relativ neu hingegen ist der Trend, seine Wohnung nicht dauerhaft, sondern nur zeitweise zu teilen. Wem es dabei ums Geld geht, geht zu airbnb, 9flats oder Wimdu. Wem es eher darum geht, Menschen aus aller Welt und ihre Kultur kennenzulernen, der ist bei BeWelcome oder Hospitality Club besser aufgehoben.

Fahrräder

In vielen deutschen Großstädten gehören mittlerweile die roten Call a Bike Räder der Deutschen Bahn oder die silberblauen Velozipeds von nextbike zum üblichen Stadtbild, so bei uns in München seit neustem ja auch die graublauen Bikes von MVG Rad. Auch international machen öffenliche Leihradsysteme Furore. Für Metropolen wie Paris, London oder New York gehören sie einfach zum guten Ton.
Und wer mal mehr zu transportieren hat, findet auch Lastenräder zum ausleihen.

Gärten

Manch einer hat einen einen Garten, den er nicht bewirtschaften kann oder will und umgekehrt gibt es gerade in Städten viele, die in Wohnungen ohne eigene Grünflachen leben. Über Garten-teilen kann man das richtige gegenüber finden. Oder man schließt sich einer Urban Gardening Community wie o’pflanzt is an.

Motorroller

Wem das Carsharing-Auto zu groß und das Leihrad zu anstrengend ist, der findet sich in der Mitte beim Motorroller wieder. Anbieter wie scoo.me, eMio oder Jaano bieten zum Teil sogar Modelle mit Elektromotor.

Essen

Der urbane Single kocht oftmals allein und will die Suppe dann nicht tagelang auszulöffeln. Dann kann man die Plattform foodsharing.de nutzen, die einen mit Leuten zusammenbringt, die gerne das verputzen, was man zuviel hat. Oder man trifft sich gleich zum gemeinsamen Kochen und Essen: Cooksocial, Yumwe, Cookasa oder Rudi rockt sind die richtigen Anlaufstellen.

Toiletten

Nach dem Essen muss das alles irgendwann mal wieder raus. Und wenn man dann nicht gerade zuhause ist, sondern in New York, kann man mit der App LOOIE sogar ein sauberes stilles Örtchen finden.

WLAN

Vor das einfache Teilen des eigenen WLAN-Netztes hat die Bundesregierung die Störerhaftung gesetzt, die den Anschlußinhaber für digitale Straftaten haftbar macht. Eine simple Möglichkeit, sein WLAN dennoch frei zugänglich zu machen, bietet die nichtkommerzielle Initiative Freifunk. Dazu musst Du nur einen zusätzlichen Freifunk-Router anschließen.

Werkzeug

Die meisten Werkzeuge benötigt man ja doch nur wenige Tage im Jahr. Daher möchte man sich vielleicht nicht gleich alles anschaffen. Die hin und wieder benötigte Bohrmaschine findet man entweder beim freundlichen Nachbarn oder bei Plattformen wie Fair leihen oder leihdirwas.

Bücher

Die gute alte Bibliothek ist im hier und jetzt angekommen und so kann man dort mittlerweile nicht nur dicke Wälzer, sondern auch ebooks ausleihen. Und wenn man sich doch mal ein Buch kauft, kann man es zum Bookcrossing aussetzen und auf die Reise schicken.

In Bozen hat das Reinigungspersonal des örtlichen Museion die Arbeit mit dem Titel „Wohin gehen wir heute Abend tanzen?“ fachgerecht entsorgt. Das Künstlerduo Goldschmied & Chiari hatte leere Flaschen, Konfetti und Luftschlangen zu den kläglichen Überresten einer Party arrangiert, was wohl falsch verstanden wurde. Durchaus nachvollziehbar, ist doch der Schaukasten, in dem sich das Kunstwerk befindet, nur nachts zugänglich, während das Museum geschlossen ist.

Vielleicht sollten sich die beiden italienischen Künstlerinnen mit ihrer Münchner Kollegin Lena Bröcker zusammentun, denn die hatte kürzlich auf dem Karolinenplatz ein Kunstwerk aus 40 Müll- und Recyclingcontainern errichtet: Das Werk mit dem Titel „Neue Werte“ sollte die Themen Müllvermeidung und Recycling ins Bewußtsein der Bürger bringen. Gleichzeitig erfuhren die Container durch ihre Exposition eine Aufwertung, gelten sie doch sonst oft eher als Schandfleck. Allerings es handelte sich dabei nicht allein um Kunst, denn hier konnten und sollten tatsächlich auch Wertstoffe entsorgt werden.

Dass der internationale Ruf Münchens so schlecht aber auch nicht sein kann, belegt der nicht unbeträchtliche Anteil an international Zugezogenen, gerne auch Expats genannt, von denen viele den Weg nach München völlig freiwillig gefunden haben.

Einige von ihnen betreiben Weblogs, die gleichsam von aussen interessante Einblicke in unsere Stadt geben. Im Folgenden sei eine Auswahl davon vorgestellt:

Wahlmünchnerin

Der Titel sagt ja schon wirklich viel aus, wer hätte gedacht, daßss sich dahinter tatsächlich eine Amerikanerin verbirgt? Eleanor stammt aus Kalifornien und kam zu Zeiten der Dotcom-Blase 1999 nach München und arbeitet als Designerin.
Aufgewachsen in der Autofahrerstadt LA hat sie in München Radfahren lieben gelernt. Ist also was dran an der Radlhauptstadt. Mittlerweile vermisst sie gar die Vorzüge des autofreien Lebens in München, wenn sie Freunde in Amerika besucht. Bereits vor vier Jahren beklagte sie den Mangel an Coworking Spaces in München. Bei uns im Schwabinger Tor soll sie gerne willkommen sein!

Deutschland über Elvis

Marty ist gebürtiger Amerikaner, der in Australien aufwuchs und seitdem bereits in Melbourne, Tokyo und New York lebte. Er lernte seinen Mann in Tokyo kennen und zog mit ihm nach New York. Da das amerikanische Immigrationsrecht bei gleichgeschlechtlichen Ehen alles andere als gerecht ist, entschieden sie sich schließlich, nach München zu gehen.
Marty behauptet von sich selbst, ein grummeliger alter Mann zu sein und bloggen sei so, als brülle man Kinder an, dass sie aus dem Vorgarten verschwinden sollen, nur ohne den Garten und die Kinder.
Speziell ans Herz gelegt sei die Kategorie Ordnung ist das halbe Leben, in der typisch deutsche Hinweisschilder, oftmals mit einer erstaunlichen Menge an Ausrufezeichen, präsentiert werden.

My adventures in Munich

Elena kommt ursprünglich aus Madrid, hatte ihren ersten Job nach der Uni in Belgien und lebt seit 2011 in München. Ihr Blog wurde vom Isarnetz bereits als bestes Münchner Blog ausgezeichnet. Das liegt sicher auch an den guten Tipps fürs alltägliche Leben oder Ausflugsempfehlungen. Aber auch Vorurteile über Deutschland, Deutsches Fernsehen oder deutsche Süssigkeiten werden bei Elena amüsant thematisiert.

Ellie goes to Germany

Ellie lebt zwar nicht direkt in München, sondern in Nürnberg, aber dennoch zeigt ihr Blog einen guten amerikanschen Blick auf bayuwarische Eigenarten.
Sie ist aus Liebe zu ihrem deutschen Mann hierher gekommen und kann sich mittlerweile nicht mehr vorstellen, in ihr Heimatland zurückzukehren, wofür sie absolut nachvollziehbare Gründe angibt.

Was bedeutet Teilen denn eigentlich genau?

Der gute alte Duden schreibt dazu: „etwas (unter mehreren Personen) aufteilen“ oder „etwas, was man besitzt, zu einem Teil einem anderen überlassen“.

Im ursprünglichen Sinne ist nie davon die Rede gewesen, daß bei diesem Prozess zusätzlich zum geteilten Gut auch noch Geld den Besitzer wechselt, denn dabei würde es sich genau genommen um Miete handeln. Das eigentliche Teilen enstspricht aber doch eher einem Leihen.

Es gab Zeiten, da hat man sich von Nachbarn zum Backen Mehl oder Eier geliehen, weil die gerade fehlten. Meist wurde noch nicht mal erwartet, dass man später wirklich wieder mit der entsprechenden Menge an Lebensmitteln vor der Tür steht. Man machte es einfach so, weil es nett ist.

Und heute? Heute wird für alles, wirklich alles eine Gegenleistung verlangt. Im besten Fall pekuniärer Art.
Kein Mensch teilt etwas. Es wird vermietet. Und auch das nur ungern, solange man auf der Geberseite ist, wie der Untergang von WHY own it eindrucksvoll zeigte. Es stimmt schon, daß der Trend in unserer heutigen, individualisierten Gesellschaft weg vom Besitzen geht. Wir möchten uns keine Schlagbohrmaschine, die man nur ein mal im Jahr braucht, kaufen, wir wollen sie nur nutzen. Viele leihen sich auch gerne kurzfristig ein Auto über car2go oder DriveNow, aber die wenigen Dinge, die man dann eben doch noch besitzt, mit anderen, womöglich wildfremden Menschen, teilen? Niemals!

Natürlich gibt es auch Apps und Communities, die nicht auf Geld basieren: Lange, lange vor airbnb konnte man mit Couchsurfing oder BeWelcome bei Fremden in aller Welt unterkommen. Interessanterweise konnten diese kostenlosen Angebote niemals die Reichweite der neuen, bezahlten Services erreichen.

Was nichts kostet, ist auch nichts wert? Anscheinend denken tatsächlich viele so. Zudem sieht es so aus, als sei das Vertrauen in einen bezahlten Dienst höher, als in einen kostenlosen. Das Misstrauen in unserer Gesellschaft ist so groß geworden, dass wir immer einen Haken vemuten.

Wieso sollte man jemanden kostenlos bei sich übernachten lassen, den man gar nicht kennt? Da laufen sofort irgendwelche Gewaltszenarios im Kopf ab, weil man sich einen solch altruistischen Ansatz gar nicht vorstellen kann. Einfach neue Leute und ihre Kultur kennenlernen zu wollen, genügt als Beweggrund nicht. Aber, wenn ich für die gleiche Dienstleistung bezahlen darf, ist das schon in Ordnung so.

Wie also sollte man die Sharing Economy besser nennen? Was wäre eine treffende Bezeichnung, die vielleicht auch mal nicht auf einen Anglizismus zurückgreift? Wir sind gespannt auf eure Kommentare!