Die Architekten

Wer realisiert als Bauherr und Projektentwickler ein ganzes Quartier?

Die Jost Hurler Gruppe ist ein etwas anderes Immobilienunternehmen, das sich seit seiner Gründung im Jahr 1945 stetig weiterentwickelt hat. Mit der Zeit gehend, wurde die Unternehmenssäule der Gebäudebestandsverwaltung um die zweite Säule der Projektentwicklung ergänzt. Mit Projekten aus den Bereichen Retail- und Hotelimmobilien sowie anspruchsvollen Mixed-Use-Immobilienprojekten im öffentlichen Raum entwickelt und betreibt die Gruppe, mit großer Erfahrung in komplexen Aufgabenstellungen, individuelle Immobilienprojekte und schafft so ansprechende Lebensräume im urbanen Kontext.

 

Dabei setzt die Jost Hurler Gruppe andere Schwerpunkte für die Objekte als manch klassischer Investor. Wir wollen nachhaltige und langfristige Werte entwickeln – für die Jost Hurler Gruppe und ihre Kunden. Charakteristisch für Projekte der Gruppe ist eine Kombination von Traditionsbewusstsein verbunden mit dem Blick in die Zukunft, Neugierde und Offenheit für Neues. So entstehen einzigartige neue Lebenskonzepte – wie das Schwabinger Tor.

Zusammen neues schaffen

Folgende Architekturbüros waren an der Planung und Realisierung des Schwabinger Tors beteiligt:

03 Architekten

DAS BÜRO 03 ARCHITEKTEN IST FÜR DEN städtebaulichen entwurf SOWIE DIE GESTALTUNG VON ZWEI SOLITÄREN (M10, N20) VERANTWORTLICH.

 

»Wir vertreten eine Position des Städtebaus, die vom gebauten, sinnlich wahrnehmbaren Raum ausgeht. In unseren Arbeiten nutzen wir die narrativen Qualitäten des Stadtraumes und seiner Architekturen. Grundlage für den choreographischen Umgang mit der Stadt ist ein Städtebauverständnis, das die Planung der Stadt als Teil der Baukunst und nicht vorrangig als Strukturplanung begreift. So ist das Wissen um Typologien, um Raumkonzeptionen und Diskurse über Geschichte und Ort das vorrangige Handwerkszeug unserer Arbeit.«

03 Architekten

»Planung der Stadt als Teil der Baukunst und nicht vorrangig als Strukturplanung«

03 Architekten arbeiteten bei ihren beiden Gebäuden mit großformatigen, weißen, leicht gewellten Beton-Fertigteilen, die die Fassade strukturieren.
Die für München ungewöhnliche städtebauliche Idee eines offenen Städtebau mit Solitären liegt dem Entwurf von 03 Architekten zugrunde.

MAX DUDLER

MAX DUDLER ERRICHTETE JEWEILS EIN HOCHHAUS (N10, S10) IM NORDEN UND SÜDEN SOWIE ZWEI WEITERE SECHSGESCHOSSIGE BAUTEN (S20, S30) IM SÜDEN DES AREALS.

»Vor allem kommt es, denke ich, auf die Bewohner an! Unsere Aufgabe ist es, eine Architektur zu schaffen, die sich die Menschen aneignen können. Das Bauen dient doch vor allem dem Leben. (...) Architektur ist nichts anderes als Lebensqualität. Auf dieser Erkenntnis basiert unser Denken und Handeln.«

Die Fassade des nördlichen Hochhauses wurde mit hellen Kalkstein verkleidet, deren schräge Laibungen die Fensterprofile verstecken und so das besondere Erscheinungsbild des Gebäudes prägen. Es entsteht ein verspielt abstrakter Charakter.
Skulptural, plastisch und streng gerastert spielt die Fassade eines der 6-Geschosser mit den Themen Horizontalität und Vertikalität.

Hild und K Architektur

DAS MÜNCHNER BÜRO Hild und K ENTWICKELTE EIN GEBÄUDE (S40) IM SÜDEN DES GELÄNDES.

»Architektur kommt bei uns nicht von der Stange. Unsere Konzepte entstehen im intensiven und vorbehaltlosen Dialog mit dem Bauherrn. In der Auseinandersetzung mit der jeweiligen Aufgabe entwickeln wir eigenwillige Lösungen, welche die jeweilige architektonische Fragestellung sensibel und intelligent beantworten.(...) So entstehen Gebäude von ganz eigenem Charakter, Spiegel der Kreativität, der Offenheit und der architektonischen Ernsthaftigkeit, die unser Büro auszeichnen.«

Hild und K Architektur

»Gebäude von ganz eigenem Charakter, Spiegel der Kreativität, der Offenheit und der architektonischen Ernsthaftigkeit«

Bewusst als Dekor eingesetzt, werden Ziegelmuster vor Betonelementen präsentiert, künstliche Fugen lösen das reale Fenster- und Geschoss-Raster auf.
Die Fassade von Hild und K sprengt scheinbar die Grenzen von Konstruktion und Material.

Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht

Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht SCHUFEN DIE FASSADE DES FÜNF-STERNE-HOTELS (Gebäude M20) UND EINEN SCHMALEN RIEGEL SEITLICH DAVON (Gebäude M30).

»Wir wollen zum Ausdruck bringen, dass wir uns nicht der besonders in der Moderne gehegten Hoffnung hingeben, etwas wirklich Neues erfinden zu können, sondern dass wir uns statt dessen bewußt an den immer wiederkehrenden Grundformen der Architektur und des Städtebaus orientieren. Wir haben weder den Ehrgeiz noch das Ziel, das ganz andere Haus, die ganz andere Stadt zu entwerfen, sondern das Haus und die Stadt so gut wie nur möglich aus ihrem jeweiligen Kontext heraus zu entwickeln, im wörtlichen Sinn auf der Erfahrung der Vergangenheit aufzubauen.«

Die besondere Lochfensterfassade aus hellem Naturstein verdeutlicht die Individualität des Hotels.
Eine gläserne Brücke verbindet die beiden Hotelgebäude.
Die großen Fenster der Hotelzimmer ermöglichen weite Ausblicke über München.

Einen Blick hinter die Fassaden werfen?