Mit dem Weihnachtswunsch-Baum am Schwabinger Tor

Freude bereiten, wo sie besonders gebraucht wird: Vom 20. November bis 15. Dezember 2025 lädt das Schwabinger Tor die Münchnerinnen und Münchner wieder dazu ein, als „Weihnachtsengel“ aktiv zu werden. Auch in diesem Jahr geht es darum, Menschen, die es nicht so leicht haben, kleine Herzenswünsche zu erfüllen. Schon seit 2020 setzt das Schwabinger Tor mit seiner Wunschbaum-Aktion ein Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität. Aus einer kleinen Initiative ist inzwischen eine feste Tradition in der Münchner Adventszeit geworden. 

Was wünschen sich Menschen mit besonderen Herausforderungen zum Weihnachtsfest?

Die Antworten auf diese Frage finden Sie in den Weihnachtskugeln der zwei Christbäume am Schwabinger Tor. In jeder Kugel finden Sie einen Wunsch, den ein Bewohner der Pfennigparade, ein Kind/Jugendlicher des Münchner Kindl-Heims oder des Tillmann Kinder- und Jugendhauses oder eine Mutter und Kind aus der therapeutischen Wohngruppe für Schwangere und junge Mütter der Diakonie notiert haben – mit der Hoffnung, dass ein lieber Weihnachtsengel diesen erfüllt.

 

Die beiden festlich geschmückten Weihnachtswunschbäume stehen an der Tramhaltestelle „Schwabinger Tor“ und vor dem Geschäft „Munich White“ im Süden des Quartiers. Bestückt sind sie mit rund 160 durchsichtigen Kugeln. In jeder steckt ein Wunschzettel, auf dem steht, worüber sich der jeweilige Absender zu Weihnachten besonders freuen würde. Der Wert der Geschenke soll 25 Euro nicht übersteigen. Das Spektrum reichte in der Vergangenheit vom Sitzkissen für den harten Kindergartenstuhl bis zum Nicer Dicer-Gemüseschneider.

 

Münchner Hilfsbereitschaft mit Tradition
In den vergangenen Jahren waren die Wunschkugeln bereits nach kurzer Zeit vergriffen – ein Zeichen dafür, wie groß die Hilfsbereitschaft der Münchnerinnen und Münchner ist. Auch 2025 hoffen wir wieder auf viele kleine Gesten der Nächstenliebe.

Und so einfach werden Sie Weihnachtsengel und Wunscherfüller

1. Kommen Sie zum Schwabinger Tor (mit den Tramlinien 23 oder 12, mit dem Bus, mit dem Auto, Parkmöglichkeiten gibt es in unserer sehr großen Tiefgarage reichlich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad).

 

2. Suchen Sie unsere geschmückten Weihnachtsbäume mit silbernen Kugeln – einen finden Sie direkt an der Tramstation und einen im Süden des Schwabinger Tor vor dem Geschäft „Munich White“.

 

3. Nehmen Sie sich eine der durchsichtigen Weihnachtskugeln vom Baum. (Sie können diese gerne mit nach Hause nehmen.)

 

4. Öffnen Sie die Kugel und nehmen Sie den Wunschzettel heraus.

 

5. Bringen Sie das von Ihnen verpackte Geschenk, an dem gut sichtbar Nummer und Wunschzettel befestigt sind, bis zum 15.12.25 in die Bäckerei „Riedmair“ ans Schwabinger Tor (direkt neben der Tram-Station). Dort werden alle Geschenke gesammelt, bevor sie überreicht werden.

„Gerade im vorweihnachtlichen Trubel möchten wir mit der Weihnachtswunschbaum-Aktion des Schwabinger Tors ein Zeichen für Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Miteinander setzen. Denn schon mit wenig Aufwand kann man viel bewirken und einem anderen Menschen große Freude machen. Und übrigens auch sich selbst.“

Steffen Warlich

Pressesprecher des Schwabinger Tors

Wir sagen Danke!

 

Gerne können Sie persönliche Weihnachtswünsche übermitteln oder anonym schenken, wie es Ihnen lieber ist – in jedem Fall werden Sie einem Menschen dieses Jahr eine große Freude zu Weihnachten machen!

 

Über Ihr Engagement freuen sich nicht nur die Bewohner, sondern auch alle Mitarbeiter des Schwabinger Tors, des Münchner Kindl-Heims, der Diakonie und der Pfennigparade.

 

Sollten Sie Fragen zu den Wünschen oder Probleme bei der Besorgung haben, schreiben Sie uns gerne an: weihnachtsbaum@schwabinger-tor.de

 

Für wen Sie dieses Jahr Weihnachtsengel sein dürfen:

 

Die Pfennigparade
Ganz in der Nähe des Schwabinger Tor befinden sich barrierefreie Sozialwohnungen der Stiftung Pfennigparade. Hier leben Menschen mit Handicap, die sich nichts sehnlicher wünschen als einen Schulabschluss zu schaffen, arbeiten zu können oder in der eigenen Wohnung selbstständig leben zu können – die Pfennigparade unterstützt und begleitet die Mieter mit Behinderung und deren Angehörige bei wirtschaftlichen, rechtlichen und persönlichen Problemen.

 

Das Münchner Kindl-Heim
Das Münchner Kindl-Heim in Harlaching kann bereits auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Die heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung bietet Hilfen und Angebote für Kinder und Jugendliche, deren Betreuung, Bildung und Erziehung in der Familie vorübergehend oder für längere Zeit nicht mehr gewährleistet ist. Ziel ist es, die Familien durch stationäre und teilstationäre familienergänzende Maßnahmen zu unterstützen damit, die Kinder und Jugendlichen möglichst wieder in die Familien zurückgeführt werden können.

 

Therapeutische Wohngruppen für Schwangere und junge Mütter sowie deren Kinder

Alleinerziehenden Mütter oder Väter, die allein für ein Kind unter sechs Jahren zu sorgen haben oder tatsächlich sorgen, sollen gemeinsam mit dem Kind in einer geeigneten Wohnform betreut werden, wenn und solange sie aufgrund ihrer Persönlichkeitsentwicklung dieser Form der Unterstützung bei der Pflege und Erziehung des Kindes bedürfen. Im Gruppendienst der Diakonie Rosenheim arbeiten Fachkräfte unterschiedlicher Professionen  im Drei-Schicht-System, die für die Tätigkeit in der Wohngruppen persönlich sowie fachlich geeignet sind. Eine Hauswirtschaftskraft sowie eine zusätzliche Erzieherin speziell für die Kinder sind gruppenübergreifend beschäftigt.

 

Tillmann Kinder- und Jugendhaus

Das Tillmann Kinder- und Jugendhaus des Evangelische Waisenhausverein e.V. München bietet seit 1994 differenzierte Maßnahmen der Kinder-, Jugend- und  Familienhilfe im Rahmen des SGB VIII an. Es umfasst vier heilpädagogische Tagesstättengruppen, eine heilpädagogische Kinderwohngruppe, eine heilpädagogische Jugendwohngruppe und in gezielten Einzelfällen auch Betreutes Wohnen.